Mannigfaltige Setup-Möglichkeiten Aber der ultrastarke Weißblaue hat noch wesentlich mehr Technik-Features: Auf Tastendruck lässt sich die dynamische Stabilitätskontrolle vom normalen Eingreifen auf den M-Dynamic-Mode umschalten. Dann packt das Anti-Schleuderprogramm erst im absoluten Grenzbereich zu und ermöglicht so kontrollierte Drifts. Das sollten Ungeübte nur auf abgesperrten Strecken probieren. Auch die Dämpferkontrolle EDC kann per Fingertipp aufs Knöpfchen von „Komfort“ über „Normal“ bis hin zu „Sport“ eingestellt werden. Die Motorcharakteristik wird mit dem Power-Knopf verändert: Da gibt’s statt 400 PS nun 507 PS und ein schnelleres Ansprechen des Gaspedals.
M-Knopf: Einer für alle Damit beim spontanen Wunsch, das „M“ im Sechs zu wecken, nicht ein hektisches Klavierspielen auf den Tasten beginnt, kann im M-Knopf am Lenkrad das vorher festgelegte Setup gespeichert werden. Dann wird’s richtig heiß: Mit dem Daumen den M-Knopf drücken und erleben, was passiert. Gierig nimmt die Maschine das Gas an, der Unterbau wird spürbar straffer und die Gänge flutschen schneller, wenn man an den Paddles zieht. Jetzt verstehe ich, warum es wichtig ist, beim Schalten das Lenkrad nicht loszulassen. Links, rechts, links, rechts, wie auf Schienen saugt es den Bayern-Express um die Kurven. Dass er dabei so sicher liegt wie ein Brett und dennoch nicht unkomfortabel wird, ist nur einer seiner Pluspunkte. |