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Das Duell Eigenwerk
von reimpirat aus der Kategorie Gedicht - Abstraktes

Gedichte
ein paar Gedichte zu unterschiedlichen Themen von mir Kommentare würden mich freuen, aber wohl lieber als Nachrichten, leider sind die hier ja recht anspruchsvoll..
Erstellt:    18.07.2006 23:28
Geändert: 23.11.2007 14:59
1726 Lesungen, 2.2KB

Leere, war nicht nur um mich rum, sondern war auch in mir,
eine ganz normale Uebung, und nun steh ich hier.
Ich bin getränkt, durchnässt und ich frier,
und ich versuchs erneut, weiss ich doch ich verlier.
-
Der Frieden dieses idyllischen Plätzchens erscheint mir fraglich.
Eine wundervolle Lichtung, ich muss sie betreten, doch ich mag nicht.
Ich sehe mich um, niemand zu sehen und horche, doch höre gar nichts,
nur die gräser die wehen; ich überwinde mich, nun wag ichs.
-
Ein Duell soll hier stattfindet, rein der Ehre wegen-
So ist's doch fraglich, will hier wirklich niemand wen erlegen ?
So taste ich mich vor und vor, und kann mich kaum bewegen,
fühle mich zu matt für's erscheinen, vom Duell garnicht zu reden.
-
Ich bin kampferprobt, und bereit, versichert mir mein Lehrer.
Und genau gegen jenen anzutreten fäll mir noch schwerer.
Er füllte mich mit seinen Weisheiten, als ich früher leer war,
so scheint es er scheint selbst zu glauben er sei noch belehrbar.
-
So tritt er auf mich zu jene weise, vertraute Gestalt,
wirkt unscheinbar, fast gebrechlich, aber nicht alt,
tritt aus dem dunkel ins licht und damit auch aus dem wald,
wir begrüssen uns, wie immer. Mir ist sehr kalt.
-
Er gibt mir eine Klinge und zieht sein eignes Schwert,
wir umschleichen uns, ich hoffe, dass mir nichts Schlimmes wiederfährt.
Metall auf Metall, so laut, dass jeder es erfährt,
und ich selbst erschrecke mich, als mir jenes aus der hand fährt.
-
Gefangen in jenem Moment die Ewigkeit einer Sekunde,
die Zeit in der die Erde die Sonne umrundet.
Warum nur habe ich jene person tödlich verwundet ?
Ich wünschte es wäre vorbei, stunde um stunde.
-
Doch der Moment und der Schmerz ziehen sich ewig hin.
Die Sonne geht unter, und ich weiss nicht wohin,
die wunde schliesst nich, doch das Blut gerinnt,
der Schmerz er bleibt, die zeit verrinnt.
-
Der Tag bricht wieder an, nichts wie es gestern war.
Noch immer dieser Schmerz in mir, vor mir der Kadaver.
Ekel mich vor dem toten fleisch, des Menschen, der da war.
Erneut geht die Sonne unter, und ich weine, weil dies mein letzter tag war ...

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