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winston an julia Eigenwerk
von reimpirat aus der Kategorie Gedicht - Gefühle, Liebe - Trauer, Schmerz, Abschied

Gedichte
ein paar Gedichte zu unterschiedlichen Themen von mir Kommentare würden mich freuen, aber wohl lieber als Nachrichten, leider sind die hier ja recht anspruchsvoll..
Erstellt:    05.07.2007 04:42
Geändert: 23.11.2007 14:57
1285 Lesungen, 5.4KB

prolog:
so manches mal ist die welt ja so klein
und ab und zu wird die liebe gemein
häufig ist etwas nicht so wie es scheint
immer geht es weiter, ist man auch nicht bereit
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hatte ferien, dadurch viel freizeit
nichts zu tun und deswegen auch leicht breit
ein radio für "die kleine freiheit"
fand ich den nachmittag, dazu noch mit gleitzeit

durchschnitt, eine bis x ziffern pro zahl
man macht ein versprechen und ist loyal
das was man besitzt hat man auch bezahlt
das jahr das vorbei ist, eben einfach normal

hast mich angesprochen und warst so ansprechend
worte verführerisch wie ein lächeln
viele gemeinsamkeiten entdecken
gegenseitig vertrau'n, vor andern verstecken

das erste mal fahr'n ohne stützräder
wie die wiedergeburt als sterblicher
reales bleibt und wird unwirklicher
überraschung, entdeckung, mach die kerzen an

hallo meine traumfrau, du wärst mein schatz
du weisst was ich will, du weisst wer es hat
dies ist ein kater der an der tür kratzt
der dir hier erklärt warum ich weinte des nachts
-------------------------------------------------------------
es war anfangs schon alles recht konfus
doch kam ins rollen wie der ball vom fuss
halt unvermeidbar doch sicherlich kein muss
es war einfach nur schön so wie ein guter kuss

entdecken, ein erstes mal, geniessen
die leckere füllung bei pralinen
nur glaube, vertrauen, nichts bewiesen
früchte, süß und exotisch aus dem süden

die gespräche wurden tiefgründiger
man vertraut dem andern, beichtet sünden gern
dachte man an den andern, war es gründlicher
und eben diese gedanken war'n stündlich da

schmetterlinge, lilien, sonnenaufgang
'ne hübsche blume die sonne auftankt
ein leckerer saft, rumtollen am strand
ein wenig vorsicht, viel an hoffnung, niemals angst

du bist meine traumfrau, bist du mein schatz ?
du weisst was ich will, du weisst wer es hat
dies ist ein kater der an der tür kratzt
der dir hier erklärt warum ich weinte des nachts
-------------------------------------------------------------
doch mit einem mal kam dieser moment
dadurch war ich wohl etwas gekränkt
ich fühlte mich in die irre gelenkt
und hab nicht nur gedanklich meinen kopf gesenkt

überraschung doch negativ, eher ein schock
verwirrung, angst und leere im kopf
wie ein schlag von hinten mit einem stock
wenn man frohen mutes vor nem hasenbau hockt

doch glaubte nicht du hast mich betrogen
dachte du hast sicher nicht gelogen
die meisten zweifel sind verflogen
doch war'n alle wünsche erstmal aufgeschoben

es kommt einem einiges komisch vor
helles licht am ende des korridors
ein kleines kind allein auf weiter flur
doch tut man weiter so als wär man unbesorgt

du bist eine traumfrau, weisst du's mein schatz ?
du weisst was ich will, du weisst wer es hat
dies ist ein kater der an der tür kratzt
der dir hier erklärt warum ich weinte des nachts
-------------------------------------------------------------
danach sprachen wir immer seltener
warst für gespräche nurnoch selten da
du meintest dass ich nicht verschwiegen war
für mich wars ein dejavue das mich ziemlich traf

unsicherheit, entschuldigungen, lüge
ein täter, ein opfer und kein sieger
hütchenspieler, vertreter, betrüger
bist das wirklich du ? mein blick wird immer trüber

hab alles versucht, doch hast nichts geglaubt
welchen beweis hätte ich wohl gebraucht ?
war alles letztendlich nur schall und rauch ?
kann ich dir trauen, wenn du mir partout nicht traust ?

da ist er wieder der pochende schmerz
wieder alles ein spiel oder ein scherz ?
zweifel an allem, uns, dir und mir selbst
am meisten hat mich die unsicherheit verletzt

du bist meine traumfrau, warst du mein schatz ?
du weisst was ich will, du weisst wer es hat
dies ist ein kater der an der tür kratzt
der dir hier erklärt warum ich weinte des nachts
-------------------------------------------------------------
epilog:
ich zeigte dir stellen meines innersten ichs
und warum ich schmerzen hatte, nicht nur physisch
und laut dir bin ich dann auf einmal unehrlich
und deswegen schrieb ich dir nun dieses gedicht
dachte du verstehst mich doch meinst ich bin krank, psychisch

dies ist sehr subjektiv, es ist meine ansicht
unsere gemeinsamen ziele sind wie weggewischt
viele gedaken gemacht, raus kam dabei nichts
erklärte spiel nicht mit mir, bin da verletzlich
trotzdem wieder das alte schema, was mich beschäftigt

du hast nunmal um ihn gekämpft, und gegen mich
und allein für uns zu kämpfen bringt leider nichts
träume sind schäume und das mit uns ein gerücht ?
würde mich freuen, wenn du mir eines versprichst
kämpfe bitte für deine träume und kämpfe für dich

ein letztes gespräch angesicht zu angesicht
oder auch nur in deine augen seh'n entspricht
einem grossen wunsch von mir auf kurze sicht
mit sehr schwacher aussicht, was mir fast das herz bricht
und daher übe ich mich einmal wieder in verzicht

dir ist alles bekannt aus diesem lyrischen bericht
doch hab mich nie getraut dir zu sagen: ich war verliebt in dich ..

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Denker            
reimpirat am 08.03.2008 02:44 (Ergaenzung)    3  
reimpirat
Der Titel ist angelehnt an die Hauptfiguren des Romans 1984(orwell), weil ich mich da irgendwie in dem Moment sehr beklemmt Gefühlt habe und die Atmosphäre aus dem Roman da recht treffend fand, natürlich nicht ganz so extrem wies im Buch ist, aber doch in diese Richtung..
Ausserdem könnte man noch erwähnen, dass das Gedicht so aufgebaut ist, dass die Absätze wechseln zwischen dem was passiert ist und einer Umschreibung dessen (, von Prolog, Epilog und Refrain abgesehen).


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